„Das Leben ist eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man bekommt", sagt Forrest Gump im gleichnamigen Film. Ein weiser Spruch. Wir wissen ja tatsächlich nie, was uns das Leben bringt. Wir können noch so gut planen – oft kommt es anders als gedacht. Manchmal sind es schöne Überraschungen, manchmal aber auch böse, die uns aus der Bahn werfen. In der Bibel heißt es: „Meine Zeit steht in deinen Händen“ (Ps 31,16). Darin steckt viel Vertrauen. Was war und ist und was kommt – Gutes wie Schweres, Frohes und Unbegreifliches: Wir sind nie allein. Egal, was kommt. Gott hält uns in seiner Hand.
Die große Hitze belastet Viele: Wir sind langsamer, erschöpfter und auch gereizter als sonst. An der Temperatur können wir nichts ändern. Aber wir können versuchen, mehr auf uns zu achten und auf das, was wir brauchen: Etwas weniger tun und Ruhepausen einlegen, um uns körperlich zu erholen und innerlich wieder gelassener zu werden. Dazu kann man durchaus auch eine Kirche betreten: Hier ist es in der Regel kühler und meistens auch angenehm still; es herrscht eine besondere Atmosphäre, die zum Abschalten und zur Besinnung, zum Kräftesammeln und Auftanken einlädt – und vielleicht auch zu einem kurzen Zwiegespräch mit Gott.
Alles grünt und blüht im Mai – das weckt Lust und Freude am Leben und stärkt das Vertrauen in die Zukunft: Grund genug für das Team der katholischen Cityseelsorge Fürth, am Freitag vor Pfingsten zu einem Maifest vor dem Gesprächsladen „mittendrin“ einzuladen. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen genossen die Anwesenden Maibowle, Häppchen und ein fröhliches, ungezwungenes Beisammensein – untermalt von den beschwingten Klängen von Gitarren- und Klarinettenmusik. Das Leitthema „Hoffnung“ kam dabei natürlich nicht zu kurz. Denn darum ging es: Gemeinsam die Kraft der Hoffnung sichtbar zu machen, zu nähren und zu feiern!
Unser Kopf ist gedanklich ständig am Arbeiten – nur sind es meist keine schönen Dinge, die uns innerlich umtreiben: Ängste, Sorgen, Verletzungen und Ärger beschäftigen uns mehr, als sie es wert sind. Unser Gehirn ist leider so gestrickt, dass es Bedrohlichem mehr Beachtung schenkt als guten Erlebnissen, und negative Emotionen wirken in uns besonders intensiv. Wir können uns allerdings selbst ein bisschen austricksen, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge im Leben richten und gute Gedanken und Gefühle bewusst stärken. Ein Kinderbuch motiviert dazu mit einem wunderschönen Bild: Wir sollten uns einfach immer wieder Blumen in den Kopf pflanzen!
Unser kraftvollstes Licht kommt direkt aus uns selbst, aber oft trauen wir unseren eigenen Gefühlen nicht über den Weg. Dabei sind gerade sie es, die uns den Weg weisen, uns innere Orientierung und Sicherheit geben... Für Menschen, die unsicher sind, wie es in ihrem Leben weitergehen soll, die unter Depressionen oder Selbstwertkrisen leiden, einen Trauerfall oder eine Krankheit verarbeiten müssen, Lebensumbrüche zu meistern haben, Ängste oder psychische Hürden erleben und wieder Mut und Vertrauen suchen, gibt es jetzt ein neues Angebot im „mittendrin“: Die Heilpraktikerin für Psychotherapie Cornelia Haus bietet psychotherapeutische Gesprächstherapie im „mittendrin“ an. Um Terminvereinbarung wird gebeten; die Kontaktdaten finden Sie unter MEHR.
Selbstfürsorge wird derzeit groß geschrieben: „Gönnen Sie sich etwas! Sie sind es wert!“ So prasselt es in der Werbung auf uns ein, damit wir angeregt werden, dies oder jenes für unser Wohlbefinden zu kaufen. Aber diese Rechnung geht nicht auf. Natürlich kann ich mich an vielen Dingen freuen; natürlich ist es schön, Angebote der Wellness-Industrie zu genießen. Aber das Entscheidende können nur wir selbst uns ermöglichen: Einfach bei uns selbst sein, bewusst den Augenblick spüren – und dabei vielleicht erahnen, das wir von etwas Größerem, von einem liebenden Gott getragen sind. Solche Momente sind wie ein Atemholen für die Seele.
Nach längerer Pause geht die bewährte "FrauenZeit" in eine weitere Runde. Ab April sind Frauen wieder einmal im Monat dazu eingeladen, im Gesprächsladen "mittendrin" über Themen des Lebens und des Glaubens aus ihrer Perspektive miteinander ins Gespräch zu kommen. Geplant und vorbereitet werden die Abende von einem Team von Frauen um Pastoralreferentin Dr. Helga Melzer-Keller. Termine und Themen werden jeweils rechtzeitig angekündigt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei frühlingshaften Temperaturen kann man am Gesprächsladen "mittendrin" der katholischen Cityseelsorge Kaffee und gute Gespräche jetzt auch wieder im Freien genießen. Besonders schön ist es, dem bunten Treiben in der Blumenstraße zuzusehen, wenn Tische und Außenbestuhlung am Nachmittag von der Sonne erwärmt werden. Wer sich hier eine kleine Pause gönnt, kann sich bei dieser Gelegenheit auch von einem ausgesuchten Angebot an Karten und Büchern, Olivenholzschnitzereien und Wein aus dem Heiligen Land, EineWelt-Waren und anderen Kleinigkeiten - vielleicht zum Verschenken am Osterfest - inspirieren lassen. Das "mittendrin" hat regelmäßig geöffnet: Mittwoch 10-13 Uhr, Donnerstag und Freitag 15-18 Uhr, Samstag 10-13 Uhr. Es wird betreut von ehrenamtlichen Frauen und Männern aus verschiedenen Gemeinden in Stadt und Lankreis Stadt Fürth mit viel Lebenserfahrung und Interesse an Begegnung!
Manchmal sehen wir unversehens ein lächelndes Gesicht, wo eigentlich gar keines ist. Das verdanken wir unserem Gehirn, das immer und überall nach bekannten Mustern sucht, und weil wir Menschen soziale Wesen sind, erkennt es besonders gerne Gesichter. Meist reichen uns dafür schon ein paar wenige Anhaltspunkte: Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Lachgesicht! Darum kann es sein, dass uns plötzlich zwei Spiegeleier und ein Speckstreifen vom Teller aus anlachen – und vielleicht unsere schlechte Laune vertreiben. Die Welt lächelt uns zu – lächeln wir doch einfach zurück!
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